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Auch in Dortmund kaum preiswerte Wohnungen – Stadt versucht einzuwirken

Mit dem eklatanten Mangel an preiswertem Wohnraum steht die Stadt Unna nicht allein da. Überaus groß ist die Nachfrage auch in Dortmund. Dort zeigt die Leerstandsquote von gerade noch 1,8 Prozent, dass das Gesamtangebot massiv geschrumpft ist. Die dortige Stadtverwaltung versucht deswegen, an zwei Stellen den Hebel anzusetzen:

– Jedem Eigentümer soll es auch die nächsten 5 Jahre untersagt sein, Wohnraum ohne Genehmigung zweckzuentfremden, z. B. als Gewerbefläche zu nutzen. Ein besonderes Augenmerk richtet die Stadt auf leeren Wohnraum, der auch nach einer normalen Übergangszeit von 3 Monaten nicht wieder vermietet ist. Mit der neuen Satzung könne die Stadt gezielt auf Vermieter einwirken, den Wohnraum dem Wohnungsmarkt wieder zur Verfügung zu stellen, heißt es in der Begründung der Stadtverwaltung.

– Wohnungssuchende unterstützt die Stadt über die Vermittlung öffentlich geförderter Wohnungen (Sozialwohnungen). Für diese sind der Stadt „Besetzungsrechte“ eingeräumt. Der geförderte Mietwohnungsbestand sei seit Jahren rückläufig, gleichzeitig steige stetig die ohnehin schon hohe Nachfrage.

Ausreichende Vermittlung werde daher langfristig nicht mehr möglich sein. Daher wurde auch die Benennungsrechtssatzung um 5 weitere Jahre verlängert. Er betrifft stadtweit rund 22.600 Sozialwohnungen.

Kommentare (6)

  • fürst

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    Mit diesem Info-Bericht werden m.E. die Berichte zu Wohnungsproblemen in Unna (http://rundblick-unna.de/ukbs-zum-wohnungsmarkt-in-unna-ja-es-gibt-wartelisten-vor-allem-familien-haben-probleme/) „verwässert“. Verallgemeinerung nach dem Motto „gibt es lange schon“, „gibt es woanders doch auch“, „nichts Neues, nichts Besonderes also“.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      ? Offenbar nicht richtig gelesen, fürst. Im Bericht steht EINDEUTIG: die ohnehin hohe Nachfrage WÄCHST RAPIDE. Aber man kann natürlich hinter grundsätzlich jedem Bericht „Verwässerungen“ vermuten. Vielleicht einfach mal vom Gegenteil ausgehen: Die Lage spitzt sich überall zu. Besten kopfschüttelnden Gruß.

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  • Christel

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    Ich befürchte, dass demnächst Deutsche ihre Wohnungen verlassen müssen, damit die Migranten nicht auf der Straße stehen. Stand doch die Tage im Netz, dass Migranten in Karben schon im Sitzstreik auf dem Boden sitzen und die Stadt damit erpressen, weil sie ein eigenes Haus haben wollen.
    Oder weil ihnen die Unterkünfte nicht gefallen:
    http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/fluechtlinge-sitzstreik-im-bus-1.2204447

    Frau Merkel hat Gäste eingeladen, die sie nicht mehr los wird und treibt die Bevölkerung so in einen Bürgerkrieg.

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  • fürst

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    Christel, ich teile Deine Ansicht und Befürchtung mit der Ergänzung, daß ich einen Bürgerkrieg zur Klärung politischer Standpunkte als nicht unbedingt falsch erachten würde.

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    • Wunderlich

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      Doch nur leeres Geschwätz, Fürst?
      Wie immer.

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  • Wunderlich

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    Dann erklär doch mal der Leserschaft, was an einem Bürgerkrieg so erstrebenswert wäre und wen du gern bekriegen würdest.

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