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Auch Fröndenberg hat ein Baum-Problem – und lässt 90 Mal die Säge sprechen

Die Baumwurzeln  heben bereits die Gehwege an, sorgen für gefährliche Stolperfallen. Ähnlich wie Unna an der Friedrich-Ebert-Straße hat auch Fröndenberg ein „Baumproblem“. Anders als die Kreisstadt lässt die kleinere Ruhrstadt jedoch flächendeckend die Säge sprechen.

90 Straßenbäume sollen in den nächsten drei Jahren gefällt werden, beschloss der Fröndenberger Stadtentwicklungsausschuss in seiner letzten Sitzung. Alle stehen in Anwohnerstraßen im Stadtteil Westick (Richtung Wickede/Neheim),  wo eben das Problem mit den kaputten Gehwegen gehäuft aufgetreten ist.

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An der Ostmarkstraße z. B. (Bild oben) – Stichstraße zwischen Westicker- und Graf-Adolf-Straße – hat die Zerstörung durch die Lindenwurzeln inzwischen einen solchen verschärften Grad erreicht, dass „Bürger mit Rollatoren oder Kinderwagen… teilweise die Fahrbahn benutzen müssen und damit einer erhöhten Gefahr ausgesetzt sind“. Das gleiche treffe auf E-Rollstuhlfahrer zu und Kinder, die auf dem Gehweg radeln.

So begründet die Stadtverwaltung ihren Antrag auf großflächige Fällung, dem der Stadtentwicklungsausschuss folgte. Am umfangreichsten wird die Fällaktion an der Graf-Adolf-Straße (32 Bäume), der Westicker- (24) und eben an der Ostmarkstraße ausfallen, wo 22 Linden auf der Liste stehen.

Die Gesamtkosten von 100 000 Euro, auf drei Jahre gestreckt, beinhalten freilich eine gründliche Instandsetzung der Gehwege.

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In folgenden Straßen wird sukzessive die Säge kreisen:

Graf-Adolf-Str. (32 Bäume), Westicker Str. (24), Ostmarkstr. (22), Hermann-Löns-Str. (8), Lessingstraße (3), Magdalenenstr. (1 Baum).

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