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Anschlag im Kreis Soest geplant? Prozess gegen mutmaßlichen IS-Terroristen am Landgericht Dortmund

Am Dortmunder Landgericht wird – unter massiven Sicherheitsvorkehrungen – der Prozess gegen einen militanten Islamisten geführt werden. Das berichtet der WDR.

Der 21 jährige Deutsch-Kasache soll einen Sprengstoffanschlag im Kreis Soest geplant haben. Über seine Festnahme in Lippstadt berichteten wir HIER .

Bei einer Reise nach Syrien im Jahr 2015 wollte sich der junge Mann nach den bisherigen Erkenntnissen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anschließen. Nachdem er damit gescheitert und nach Deutschland zurückgekehrt war, überwachte ihn der Staatsschutz. Er verkehrte in dieser Zeit u. a. in einer Hildesheimer Moschee, die als Anlaufstelle für radikale Islamisten gilt. Festgenommen wurde er wie berichtet im Februar in Lippstadt, als er in einem Waffenladen eine Hightech-Armbrust gekauft hatte.

Bei Verurteilung drohen dem 21 Jährigen bis zu 10 Jahren Haft. Der Beginn des Prozesses am Landgericht Dortmund ist noch unklar.

IS ruft in Video auf: „Greif sie an!“ Innenministerium warnt Polizisten vor Messerattacken

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) ruft im Internet zu Messerattacken gegen Polizisten auf und stellt konkrete Anleitungen dazu. Die Polizei ist bundesweit alarmiert. Das bestätigte das NRW-Innenminsterium vor Ostern.
Im Intranet der Polizei ist eine entsprechende Warnung mit Standbildern aus dem Video eingestellt worden. Unter dem Titel „“Greif sie an“ würden Szenen mit vermummten IS-Kämpfern gezeigt, bestätigt das Ministerium; diese führten konkret vor,  mit welchen Messern auf welche Körperstellen gezielt werden müsse und wie Polizeibeamte abgelenkt werden sollen.
Beamte müssten allerdings ohnehin jederzeit mit Messerattacken rechnen, wird ein Ministeriumssprecher zitiert: Dass der IS derartige Videos veröffentliche, sei nicht neu.

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