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Ampel auf Wilhelmshöhe beschlossen: Baustart am B233-Knoten Anfang Juli – Drei Monate Bauzeit

Es ist beschlossen. Anfang Juli, sprich direkt zu Ferienbeginn übernächste Woche, startet an der Umbau des Knotenpunktes Wilhelmshöhe – B233/K26 –  zwischen Unna und Fröndenberg zu einer Ampelkreuzung. Mit drei Monaten veranschlagter Bauzeit wird die Ampel im Herbst betriebsbereit sein. Dies gibt der Kreis Unna heute auf seinem Onlineportal bekannt.

Rote Ampel

Zur Diskussion um mögliche Alternativen zu einer Ampel, die Skeptiker mit künftigen Mega-Staus gleichsetzen, schreibt die Kreisverwaltung: „Eine Ampelanlage ist die einzige Möglichkeit, um den Kreuzungsbereich Wilhelmshöhe (…) sicherer zu machen. Zu dieser Überzeugung kommt der Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages nach einem Ortstermin und anschließender Beratung.“

Mitglieder des Beschwerdeausschusses hatten wie berichtet Anfang Juni die vielbefahrene Kreuzung persönlich in Augenschein genommen und sich danach ihr eindeutiges Bild davon gemacht, was aus ihrer Sicht Sinn macht. Somit ist eine Ampel „alternativlos“ an diesem Knotenpunkt, wo die lebhaft befahrene Iserlohner-/Unnaer Straße (Unna-Fröndenberg-Iserlohn) die ebenfalls viel genutzte Kreisstraße 26 kreuzt, die Hubert-Biernat-Straße am Bismarckturm vorbei Richtung Frömern. Die Biernat-Straße dient von Fröndenberg aus zugleich als „Zubringer“ zu den Autobahnauffahrten an der Iserlohner Straße.

Erdbeeren Wilhelmshöhe (4)

Das einzige, was momentan rot leuchtet am Knotenpunkt B233/Wilhelmshöhe, sind die grinsenden Riesenerdbeeren am Feld mit den süßen Früchtchen, die zwischen Iserlohner- und Hubert-Biernat-Straße zum Kauf sowie Selberpflücken locken. An Tagen wie hier dem letzten Sonntag, wo Scharen von Besuchern das weitläufige Erdbeerfeld entern, werden die Verkehrsprobleme massiv sichtbar. Zwischen dem unablässig flutenden Verkehr auf der viel befahrenen Bundesstraße gibt es kaum eine Möglichkeit für Fußgänger und Radler, gefahrlos die Fahrbahn zu queren. Von Billmerich oder gegenüber aus Richtung Frömern links abzubiegen wird vielfach zum Geduldsspiel, vor allem, da ärgerlicherweise viele Verkehrsteilnehmer die B233 mit einer Autobahn verwechseln.


 

Der Petitionsausschuss hat mit seiner Entscheidung die Anordnung des Kreises Unna aus dem Jahr 2013 bestätigt: Eine Lichtzeichenanlage war schon aus damaliger Sicht „die am besten geeignete Maßnahme zur Entschärfung des Verkehrsknotenpunktes“. Der Ortstermin am 2. Juni diente dazu, eine Lösung zu finden, da dem Petitionsausschuss des Landtags zwei  widerstreitende Anträge – Petenten – vorlagen: einer pro Ampel, einer contra. Beteiligt waren die technischen Fachbehörden, u. a. der Landesbetrieb Straßenbau NRW und der Kreis Unna.

Der Petitionsausschuss spricht sich nach der heutigen Mitteilung des Kreises Unna nicht nur klar für die Ampellösung aus, sondern auch deutlich gegen die in der Vergangenheit diskutierten Alternativen (u.a. Bypass-Regelung oder Kreisverkehr).

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW will Anfang Juli mit der auf drei Monate angelegten Umgestaltung des Knotenpunktes und der Errichtung der Ampelanlage beginnen.

Kommentare (19)

  • Gisbert Rentmeister via Facebook

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    das wird auch Zeit …überfällig..

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  • Marcel Rippel via Facebook

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    Verkehrschaos vorprogrammiert

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  • Rafael Allias Rollo via Facebook

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    ……endlich

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  • Daniela Sennewald via Facebook

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    Jahrelang ging es ohne und auch ohne Unfälle, was soll das jetzt?

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  • Sarah Rantz via Facebook

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    Das kann ja lustig werden… Marina Großetigges

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  • Gabriele Stühn via Facebook

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    Wie wäre es mit einem Kreisverkehr?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Schon 2013 geprüft und für unrealisierbar befunden, Gebriele Stühn. Am Ende käme noch sowas wie am Kreishaus dabei raus… 😉

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      • Wierumer

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        3KM vorher an der Ruhrbrücke funktioniert das doch und da kommen 2 Bundesstrassen zusammen die B 515 aus Menden und der B 233 aus Iserlohn bzw. Schwerte.
        Und da oben wo alle 5 Minuten ein Fahrzeug aus Frömern und 1 Fahrzeug am Nachmittag aus Billmerich kommt soll der Kreisel dann überlastet sein??

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Dieser Idee kann man einen gewissen Charme nicht absprechen, Sabine Krüger… 😀

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  • Ulrich Nielinger via Facebook

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    In Kamen werden Kreisverkehre gdlebt.

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  • Ulrich Nielinger via Facebook

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    In Unna möchte man lieber Geld für Ampeln und Strom ausgeben.

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  • Sascha Krieg

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    Ein Kreisverkehr hätte es genau so getan, und hätte nicht,(wie eine Ampelanlage), zu Rückstaus geführt!Ich halte den Satz, für nicht Realisierbar gehalten, mehr als fragwürdig!!!Aber naja, wenn die Stadt/der Kreis unbedingt wieder zigtausende von Euros aus dem Fenster blasen will bitte, ich kann auch noch welches gebrauchen!

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  • Klusenwirth Stefan via Facebook

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    Da oben an der Kreuzung sind schon einige Unfälle passiert. Ich finde es gut das an der Kreuzung was passiert, wenn man eine intelligente Ampelanlage nimmt wird man kaum Rückstau haben!

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    • Wierumer

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      intelligente Ampel?? Etwa so eine wie auf der B 1 bei den Stadtwerken die im Berufsverkehr zu reichlich Rückstau auf der B 1 führt und durch bewusst gesteuerte Rotphase selbst bei fehlendem Querverkehr die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der B1 auf 30 KMH verringert bevor die Grünphase kommt??

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  • Daniela Sennewald via Facebook

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    Das haben wieder solche Leute geplant, die selbst keinen Führerschein haben.

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  • Sabine Krüger via Facebook

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    Ich plädiere ebenfalls für Kreisverkehr!!! Man sollte eine Bürgerumfrage mit Abstimmung machen!!!

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  • Traudel Kalle via Facebook

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    die Wilhelmshöhe ist wunder schön

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  • Jama To via Facebook

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    Sonst werden alle Ampel beseitigt und Kreisverkehr gebaut! Arbeit Beschaffung nenne ich das!

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  • SAR

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    Ich bin mal gespannt, wie das dann im Winter wird, wenn die LKW aus Richtung Langschede kommend am Berg in Strickherdicke wieder anfahren müssen. Das wird ein Drama.

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