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Alarmierende Berichte über geplanten IS-Anschlag im Nachbarkreis

In Unnas Nachbarkreis Soest war möglicherweise ein islamistischer Anschlag geplant – und wurde vereitelt, indem der mutmaßliche Attentäter rechtzeitig gefasst wurde.

Dieser höchst beunruhigende Eindruck ergibt sich aus der Berichterstattung in- und ausländischer Medien vom Montag und Dienstag dieser Woche (20. / 21. 3.). Danach soll ein 21 Jahre alter Deutsch-Kasache unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden sein.

Der Soester Anzeiger fasste heute das bisher Bekannte unter Berufung auf überregionale Presseorgane zusammen.

So sei der junge Mann dem Staatsschutz bereits als Islamist bekannt gewesen. Als sogenannter „Gefährder“ habe er unter Beobachtung gestanden. Aufmerksam wurde der Staatsschutz auf ihn, als er ein Waffengeschäft in Lippstadt verließ. Dort hatte er eine Hochleistungsarmbrust gekauft.

Doch in seinem Hotelzimmer, abgelegen im Kreis Soest, hätten die Fahnder unterschiedliche Gegenstände gefunden, mit denen man eine Bombe hätte bauen können. Zwar sei „konkret kein Sprengstoff“ dabei gewesen, doch der 21 Jährige – der in Lippstadt aufgewachsen ist – sitzt nun in Untersuchungshaft. Nicht wegen der Armbrust – eine gefährliche Waffe mit tödlicher Durchschlagskraft.

Für einen geplanten Anschlag spreche auch, dass der Inhaftierte ohne festen Wohnsitz in jener abgelegenen Pension nahe Lippstadt lebte. „Laut Zeitungsbericht wurden in seinem Hotelzimmer zudem auf diversen Datenträgern Anleitungen zur Herstellung des hochexplosiven Sprengstoffs TATP, ein Glaubensbekenntnis zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sowie zahlreiche Propaganda-Videos gefunden“, berichtet der WA.

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