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Aggressives Krähenpaar zerhackt Motorhaube: „Zerstörung wie nach Hagelunwetter“

Hitchcocks „Vögel“ in reality. Zwei extrem aggressive Krähen haben sich am Samstagmorgen auf einem Wohnmobil-Stellplatz in Erwitte auf einen Pkw gestürzt und ihr wehrloses Opfer übel zugerichtet, berichtet staunend ob dieses eigenwilligen Naturschauspiels die Polizei.

Ein Zeuge beobachtete die beiden Rabenvögel, als sie sich entschlossen daran machten, die Motorhaube eines abgestellten Citroen zu zerhacken. Die Krähen waren dabei so aggressiv, dass sie sich vom Zeugen nicht vertreiben ließen. „Die dauernden Angriffe führten letztlich dazu, dass die Motorhaube aussah wie nach einem Hagelunwetter“, schreibt die Polizei.

Die Beamten konnten in diesem Fall den Sachverhalt respektvoll staunend nur zur Kenntnis nehmen, da ein strafbares Verhalten ja nun nicht vorliegt: In diesem Fall ist es vorteilhaft für das Vogelpaar, dass es vor dem Gesetz als Sache gilt. Sachen können andere Sachen nicht beschädigen, leuchtet ein.

Ursächlich für den Angriff, überlegt die Polizei, könnte ein instinktives Abwehrverhalten der Tiere gewesen sein: Das Rabenvogelpaar brütete wahrscheinlich – und möglicherweise entdeckten die zwei ihr Spiegelbild auf der (leider wohl gründlich blank geputzten) Motorhaube und gingen zum Angriff über, um ihre Jungen vor den mutmaßlichen fremden Krähen-Eindringlingen zu schützen.

Ob die Eigentümerin allerdings Verständnis für dieses rührende Brutschutzverhalten aufbringen konnte, ist nicht bekannt, da sie bis zum Sonntagnachnachmittag noch nicht erreichbar war…

 

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