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ADFC feiert Geburtstag: Thomas Semmelmann bleibt 1. Vorsitzender in NRW

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) feierte in Unna sein 30-jähriges Bestehen. Der Bergkamener Thomas Semmelmann wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Das Fahrrad sei als Verkehrsmittel in der Mitte der Gesellschaft angekommen, stellte er zufrieden fest.

Das mit großer Mehrheit wiedergewählte Vorstandsteam des ADFC-Landesverbands NRW am Samstag in Unna.

Das mit großer Mehrheit wiedergewählte Vorstandsteam des ADFC-Landesverbands NRW am Samstag in Unna.

Wie bei einer Familienfeier, wo bei besonderen Anlässen ein Fotoalbum aus Schublade geholt wird, präsentierte auf einer großen Leinwand der wiedergewählte Vorsitzende des ADFC NRW, Thomas Semmelmann, den 55 Delegierten die Geschichte des ADFC NRW.

Zur Feier des ADFC eine Geburtstagstorte

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) feierte in Unna sein 30-jähriges Bestehen. Der Bergkamener Thomas Semmelmann wurde als Vorsitzender wiedergewählt.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) feierte in Unna sein 30-jähriges Bestehen. Der Bergkamener Thomas Semmelmann wurde als Vorsitzender wiedergewählt.

Bereits vor der Gründung des ADFC-Bundesverbandes fanden die ersten  Aktivitäten des Fahrradclubs 1979 in Köln, Bonn und Dortmund statt. Erst am 24. März 1984 wurde der ADFC NRW in Köln gegründet. Die Landesversammlung feierte gestern im Kreishaus in Unna den Geburtstag mit einer großen Torte. Der Vorsitzende Thomas Semmelmann und das langjährigste anwesende Mitglied, Karl-Heinz Kibowski, schnitten die Torte gemeinsam an und verteilten die Stücke an die Mitglieder.

Neben den Feierlichkeiten standen die turnusgemäßen Wahlen zur Besetzung des Vorstands auf der Tagesordnung. Mit seiner erneuten Bewerbung und Wiederwahl, tritt der aus Bergkamen stammende alte und neue Vorsitzende Thomas Semmelmann seine 4. Amtsperiode an. „Das Fahrrad ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen, so dass die Überzeugungsarbeit, neue Wege zu gehen in der Verkehrspolitik, leichter geworden ist“, stellte Semmelmann fest.

ADFC möchte mehr Frauen im Vorstand haben

Dies zeigen unter anderem die Diskussionen um den Radschnellweg Ruhr und die Radschnellwege in den Regionen Nordrhein-Westfalens. Semmelmann sieht auch die Städte des Kreises Unna und den Kreis selbst auf einen guten Weg was die Radverkehrsförderung angeht. Deutlich wird dies daran, dass 5 Städte  und der Kreis selbst bereits Mitglieder in der „Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Städte in NRW“ sind. „Die anderen Städte sollten sich auch auf den Weg machen“, forderte Semmelmann.

Zum Abschluss der Landesversammlung hat der neue Vorstand den Auftrag erhalten ein Konzept zu erarbeiten, dass eine adäquate Beteiligung von Frauen bei den nächsten Vorstandswahlen des Landesverbandes gewährleistet.

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