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Achtung, Wohnmobilkäufer: Abzocke mit fingierter Zeitungsannonce

Vor Abzocke mittels einer fingierten Zeitungsannonce warnt die Polizei heute alle Wohnmobil-Interessierten. Betrüger versuchen aktuell, durch diese Annonce – die einen Wohnmobilverkauf vorgaukelt –  an das Geld der Kaufinteressenten zu gelangen.

Unter der Mobiltelefonnummer, die in der Annonce steht,  nehmen die Kunden Kontakt zum angeblichen Verkäufer auf. Sie erhalten über eine SMS oder Email Daten zur Abwicklung, ein Übergabeort oder Treffpunkt wird vorgeschlagen. In einigen Fällen sollte der Kaufbetrag vor Ort übergeben, in anderen über die Bank „Western Union“ eingezahlt werden.

Im Falle einer Überweisung forderten die Betrüger den Einzahlungsbeleg mit Absendernamen und Kontrollnummer. So konnten die Täter mittels gefälschtem Identitätsnachweis dann das Geld bei der Bank abheben. Anschließend tauchte sie ab – jegliche weitere Kontaktbemühungen der geprellten „Kunden“ scheiterten.

Die Polizei warnt dringend davor, sich bei Käufen von Unbekannten auf Vorauszahlungen oder Bargeldtransfers einzulassen. Kaufinteressenten wird geraten, sich bei Zweifeln im Internet über das Angebot oder die Zahlungsmodalitäten zu informieren. Dort stößt man rasch auf Hinweise zu entsprechenden Betrugsmaschen. „Halten sie eher Abstand von einem Kauf, wenn der Preis des angeboten Fahrzeugs weit unter vergleichbaren Angeboten liegt“, rät die Polizei.

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