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Achtung: Betrug durch falsche Polizeibeamte

Betrugsversuche durch angebliche Polizeibeamte weiten sich aus. Vorige Woche riefen gleich dreimal falsche Polizisten bei älteren Damen an, behaupteten, es habe Einbruchsversuche gegeben, und deshalb müssten sie sofort bei der Seniorin vorbeikommen: Wie berichtet, erschienen dabei sogar die Telefonnummern der Polizei im Display – moderne Internettechnik macht diese Tücke möglich.

Heute wurden im benachbarten Märkischen Kreis zwei  neuerliche Betrugsversuche bekannt. Beide Male riefen unbekannte Männer am späten Abend bei älteren Damen an und gaben sich als Kriminalbeamte aus. Sodann tischten sie ihren Opfern eine haarsträubende Geschichte auf: Sie behaupteten,  einen Täter festgenommen zu haben, der einen Zettel mit der Anschrift der Damen mitgeführt habe. Daraufhin forderten sie ihre Opfer auf, ihr Geld „in Sicherheit zu bringen“ und es nötigenfalls bei der Bank abzuheben und daheim zu deponieren. Beide Seniorinnen behielten zum Glück kühlen Kopf und fielen nicht auf diese Masche herein.

Da sich diese Tricks aber akut häufen, warnt die „echte Polizei“ hier mit allem Nachdruck: Niemals auf derartige Anrufe eingehen! „Polizeibeamte werden niemals derartige Forderungen stellen oder mit Ihnen auf diese Weise in Kontakt treten. Lassen Sie sich nicht auf zweifelhafte Forderungen ein! Wählen Sie im Verdachtsfall den Polizei-Notruf 110!“

Kriminalprävention

Alle Polizeidirektionen beraten kostenlos rund um Kriminalprävention, so auch zum Thema Trickbetrug. Ansprechpartner für Bürger aus dem Kreis Unna ist Kommissariatsleiter Klaus Stindt (im Bild),
Telefon: 02307 921-4400
Telefax: 02307 921-4499
E-Mail: kriminalpraevention.unna@polizei.nrw.de

Im Märkischen Kreis ist die Kriminalprävention erreichbar unter Rufnummer 02373/9099-5513 oder -5510.

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