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Abgasskandal: Mendener verklagt VW-Autohaus – Geld zurück oder neues Auto

Ein vom VW-Dieselabgasskandal betroffener VW-Kunde aus Menden hat ein Autohaus aus Münster auf Rücknahme seines Diesel-Pkw bzw. ein neues, einwandfreies Fahrzeug verklagt. Mit dem erstinstanzlichen Urteil  – das Autohaus soll lediglich das Abgassystem nachbessern – war der Mendener nicht zufrieden, ging in Berufung.
Das Oberlandesgericht Hamm setzte den Verhandlungstermin für den heutigen Dienstag fest, setzte ihn dann aber gestern ganz kurzfristig aber wieder ab:  Kunde und Verkäufer wollen sich auf einen Vergleich einigen.
 
Im September 2013 hatte der Mendener für ca. 37.000 Euro seinen VW Tiguan erworben. Dieser verfügt über eine Software, die Abgaswerte nach Auffassung des Klägers in unzulässiger Weise beeinflusst. Deswegen verlangte der Kunde in erster Linie die Rückgabe des Fahrzeugs.
Vor dem Landgericht Münster wurde das Autohaus im März 2016 dazu verurteilt, das Abgassystem einschließlich der dazugehörigen Software an dem Fahrzeug nachzubessern, so dass es den gesetzlichen Abgasvorgaben zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses entspricht. Doch der Mendener war damit nicht einverstanden, pochte weiter auf Rückgabe des Fahrzeugs. Das Autohaus legte ebenfalls Berufung ein, um die vollständige Klageabweisung zu erreichen.
Heute sollten sich die streitenden Parteien vor dem OLG Hamm wiedersehen, wollen jetzt jedoch versuchen, sich außergerichtlich zu einigen.  Bis entschieden ist, ob das gelingt, soll der Rechtsstreit ruhen.

Kommentare (7)

  • luenne

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    Da wird man ganz klar betrogen und es ist alles klar belegt und trotzdem muss man erst klagen um sein Recht zu bekommen.
    Ganz großer Sport von unseren Politkern VW nichtmal ordentlich einen anzusagen ach ich vergass die werden ja alle von VW bezahlt…

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  • Jens Jonker via Facebook

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    lol wir sind nicht in ammi land,,das weiss er oder? ^^

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  • Willy

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    Die Amis sind Kunden 1. Klasse.

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  • Marija Borghardt via Facebook

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    Hoffentlich kann Er sich gegen ,,groß“ durchsetzen und Recht bekommen!

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  • Helmut Brune

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    Auf das Urteil bin ich gespannt.

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  • Heiko Blitz via Facebook

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    Arglistige Täuschung wurde damals von Gerichten verurteilt. Kaum trifft es einen Konzern, dem die Politik angehört und es um Massen an Verarscherei geht, zählt arglistige Täuschung nix mehr. Komisch ne…..

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  • Markus Berghoff via Facebook

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    Und wäre das nicht raus gekommen hätte er sein Auto 10 Jahre gefahren und geschwärmt was für ein super Auto das ist… egal was dabei rauskommt, oben wird gelächelt und unten müssen es die kleinen ausbaden!

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