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Abenteuerliche Flucht vor Polizei endet unsanft vor Zaun

Von der Dortmunder Nordstadt bis nach Lünen flüchtete ein 18-Jähriger in rasender Fahrt vor der Polizei – unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln einschießlich roter Ampeln. „Voor einer Kontrolle hatte er offenbar Angst“, schlussfolgern die Beamten messerscharf.  Nach seiner Hals-über-Kopf-Flucht bis in den Kreis Unna dürfte der nicht vorhandene Führerschein jedoch nicht das einzige Problem für den 18-jährigen Waltroper sein.

Der  junge Autofahrer fiel den Beamten kurz vor Ladenschluss (21.50 Uhr) durch rüpelhaftes Gebaren auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Dortmunder Nordstadt auf. „Dort fuhr er in rücksichtsloser Weise durch die Reihen der geparkten Autos und gefährdete dabei mehrere Fußgänger“, schreibt die Pressestelle in ihrer Mitteilung. Die Beamten setzten sofort zur Verfolgung an, um den jungen Mann zu kontrollieren.

Doch das wollte dieser offenbar verhindern. Und setzte trotz Anhalteaufforderungen zu einer abenteuerlichen Fahrt an, die ihn bis nach Lünen führte. Auf seinem ungestümen Weg ließ er sich nicht beirren: Er missachtete nicht nur gleich mehrere rote Ampeln, sondern auch Verkehrzeichen, die ihm unter anderem die Durchfahrt einer Straße verboten oder das Abbiegen in eine bestimmte Richtung.

Ein Zaun war es, der ihn schließlich aufhielt. Denn in der Schwester-Elisabeth-Straße in Lünen kollidierte er mit einem solchen. Und musste sich den Fragen der Beamten stellen. Die fanden heraus, dass der 18-Jährige nicht über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt.

An der Unfallstelle wurden Beamte der Wache in Lünen hinzugezogen. Diese mussten nun noch den Verkehrsunfall des Waltropers aufnehmen. An Auto und Zaun entstand ein geschätzter Sachschaden von insgesamt 4.000 Euro.

Auf den jungen Mann kommen nun Strafverfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu.

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