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Ab Spätherbst könnte das Leder auf Kunstrasen rollen

Jetzt geht´s so richtig sichtlich los auf dem werdenden Sportplatz Süd. Die beiden künftigen Kunstrasenplätze lassen sich schon erahnen, am Vereinsheim fehlt im Prinzip nur noch das Fleisch: Das Gerippe, sprich das Gerüst, thront bereits stolz auf dem Platz. Ein Flachbau soll es werden, der einen großzügig auf 60 Quadratmeter geplanten Gruppenraum beherbergen soll, wichtig für die gesellige und soziale Komponente des Sports.
Für die SPD hat das großflächige Areal zwichen Südfriedhof, A44 und Iserlohner Straße eine ganz besondere Bedeutung. Wie sind die Sozialdemokraten damals bespöttelt wurden – mitleidsvoll belächelt und nicht ernst genommen – als sie im Wahlkampf 2004 ihr ambitioniertes Sportstättenprogramm vorstellten. Überambitioniert, Wolkenkuckucksheim, unfinanzierbar… tja, heute, zehn Jahre später, sieht man, wer zuletzt lacht, freut sich Fraktionschef Michael Hoffmann. Mit dem Sportplatz Süd, wo bis zum Jahresende ein großer und ein kleiner Kunstrasenplatz fertig sein sollen, sind alle großen Projekte des Sportstättenpakets in die Tat umgesetzt: Den drei Kunstrasenplätzen in Königsborn, Mühlhausen und Massen folgt nunmehr das Duo im Unnaer Süden, wo zusätzlich noch ein Bolzplatz gebaut wird: Genau genommen also drei Sportplätze in einem. Das komplette Sportzentrum wird mit einem Investionsvolumen von 2,1 Millionen Euro nicht nur der letzte, sondern zugleich auch der größte und wertvollste Baustein im Sportstättenkonzept sein.
Sofern alles planmäßig weiterläuft – der praktisch ausgefallene Winter sorgte natürlich für Turbo-Tempo auf der Baustelle – könnten die Kicker der Vereine Rot-Weiß und Westfalia Unna sowie Blau-Rot Billmerich bereits im Spätherbst auf der nagelneuen Sportanlage dem runden Leder hinterherrennen. (sia)
 
 
 
 
 

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