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A2-Baustelle: Eine Woche Sperrung am Anschluss Kamen-Bergkamen

Im Baustellenbereich auf der A2 zwischen Kamen und Dortmund-Nordost ändert sich noch vor Beginn des langen Pfingstwochenendes die Verkehrsführung – und, schon zum Vormerken: Ab Donnerstag nach Pfingsten, 28. Mai, muss die Ausfahrt der A2-Anschlussstelle Kamen/Bergkamen in Fahrtrichtung Hannover für eine Woche gesperrt werden.

Eine Umleitung wird eingerichtet. In dieser Woche wird dort eine provisorische Ausfahrt gebaut.

Schon ab heute (21. Mai) wird der Verkehr in Fahrtrichtung Hannover zweistreifig nach innen gedrückt, damit im Außenbereich der Autobahn an zwei Bauwerken gearbeitet werden kann. Zudem werden weitere Nothaltebuchten angelegt.

In Fahrtrichtung Oberhausen wird die Verkehrsführung am kommenden Montag (26.5.) vorerst abgebaut. Diese Bauphase wird drei Wochen dauern. Erst danach folgen die eigentlichen weiteren Fahrbahn- und Brückensanierungsarbeiten.

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm saniert bis Mitte 2017 zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost auf einer Länge von 9,3 Kilometern die Fahrbahn und fünf Brücken. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen.

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm führt anschließend in insgesamt acht Bauphasen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke und den Brücken durch. Darüber hinaus werden defekte Entwässerungsleitungen erneuert, ebenso die Straßenmarkierungen und die Schutzeinrichtungen entlang der Strecke. Während der Bauarbeiten sind die Anschlussstellen Kamen/Bergkamen und Lanstrop zeitweise gesperrt.

Straßen.NRW investiert in das Projekt 34,1 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Das erscheint mir als eine nicht zu vermeidende Maßnahme, die viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt. Dafür fahren wir aber hinterher wieder wie auf einem roten Teppich.

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  • Ein Bürger

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    Gefühlt ganz NRW ist eine Baustelle und das schon seit einer Ewigkeit. Und falls man doch nicht mal auf die Autobahn muss, siehts innerorts auch nicht viel besser aus, Tagesbaustelle, Baustellenampeln, Fahrbahnverengungen etc.
    Das Ergebnis aller ist Stau und nochmals Stau durch meist schlechte Logistik der Straßenmeisterei und natürlich der überwiegend unfähigen Autofahrer. Reißverschlussverfahren? Vorrausschauendes Fahren? Statt 1000x die Bremse anzutippen einfach mal Fuss vom Gas? Fehlanzeige!
    Mein Arbeitsweg führt über die A2, A45, A40 bis kurz vor Gelsenkirchen. Auf allen drei sind nun Baustellen eingerichtet und meine Fahrzeit von (mittlerweile theoretisch) 35 Minuten beläuft sich nun auf Minimum 1 Stunde, in den Herbst-, und Wintertagen auch gerne mal auf 1 1/2 Stunden für die gleiche Strecke wohlgemerkt.
    Das nett gemeinte Schild am Ende jeder Baustelle kann sich das Land NRW in die Haare schmieren, davon hat kein Autofahrer etwas und ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob das Schild überhaupt ernst gemeint ist.
    Das Dreieck Bochum ist nun seit fast 10! Jahren eine Baustellenlandschaft und die Fertigstellung wurde schon mehrere mal verschoben. Die Baustelle auf der 45 (Dortmund-Hafen) dauert „angeblich“ bis 2016 und jetzt noch die A2…
    Nach 20 Jahren 3-spuriger Richtgeschwindigkeit hat sich die Straßenmeisterei nun zu einer Fahrbahnerneuerung durchgerungen und drosselt die erlaubte Geschwindigkeit prompt auf 80 km/h runter, aber das schon 7 Kilometer vorher, obwohl auf dieser Strecke rein garnichts passiert. Das einzig vorteilhafte für den PKW-Fahrer ist das LKW-Überholverbot.

    Ich bin wahrlich kein Raser, doch gerade im Berufsverkehr möchte ich zügig von A nach B. Das Autofahren ist ein notwendiges Übel, aber im Stau stehen aufgrund der o.g. Gründe ist wohl die grösste Lebenszeitverschwendung, die es gibt.

    MfG ein frustrierter Autofahrer

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