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70 500 Ecstasy-Tabletten geschmuggelt

Der Zoll fand 70 500 Ecstasy-Pillen auf der A2. Foto: Zoll Dortmund

Der Zoll fand 70 500 Ecstasy-Pillen auf der A2. Foto: Zoll Dortmund

Großer Ecstasy-Fund auf der A2: Der Zoll hat am 12. Dezember mal wieder den richtigen Riecher bewiesen: Die Beamten zogen ein litauisches Auto aus dem Verkehr – geladen hatte der Wagen genau 70 500 Ecstasy-Tabletten. Die chemische Droge hatte der 34-Jährige in einem Hohlraum versteckt.

Die Beamten hatten den Mann aus dem fließenden Verkehr gezogen. Im ersten Verhör verhaspelte er sich offenbar, der Drogenschnelltest reagierte auf Kokain und Opiate. Das reichte den Zollbeamten, den Wagen näher unter die Lupe zu nehmen.

Drogen im Hohlraum versteckt

Dort wurden unter den Rücksitzen nach Entfernen des Teppichs Manipulationsspuren an den linken und rechten Seitenschwellern festgestellt. An beiden Schwellern waren Öffnungen eingeschnitten worden, die wiederum mit Blech verschlossen wurden.

Nach Entfernen dieser Bleche wurden in dem dahinter befindlichen Hohlraum Pakete sichtbar, die mit einem braunen Klebeband eingewickelt waren. An einigen dieser Pakete war eine weiße Schnur angebracht, um sie später besser aus dem Versteck herausziehen zu können.

Pillen haben einen Straßenwert von rund 500 000 Euro

„Inhalt der insgesamt 21 Pakete waren 70.500 Ecstasy-Tabletten. Im Straßenverkauf hätten die Drogen knapp 500.000 Euro erzielt“, so Uwe Jungesblut, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und nach Vorführung beim zuständigen Haftrichter ist inzwischen Haftbefehl ergangen. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Weitere Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt in Essen.

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