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55 Tage Haft drohten: Vater kauft Tochter am Airport frei

Glücklich schätzen kann sich jede Tochter, die einen solchen Vater hat. Ob der Vater auch froh über seine Tochter war, blieb dahingestellt. Jedenfalls „kaufte“ er am Dortmunder Airport sein Töchterchen frei. Die junge Dame wäre sonst ins Gefängnis gewandert.

Die 37 Jährige wollte  nachmittags mit einem Flug aus London kommend amr Flughafen einreisen und wurde durch die Bundespolizei grenzpolizeilich überprüft. Dabei flog ein Haftbefehl des Bielefelder Amtsgerichts auf. Dieses hatte die Frau bereits im Oktober 2012 – fünfeinhalb Jahre zuvor –  wegen Steuerhinterziehung zu 1.650,- Euro Geldstrafe verurteilt. Beglichen hatte sie den Betrag nie.

Dies wurde der 37-Jährigen, die ihren Wohnsitz im Vereinigten Königreich hat, mehr als 5 Jahre später jetzt zum Verhängnis. Weil sie den geforderten Geldbetrag auch bei der Kontrolle nicht aufbringen konnte, drohten ihr 55 Tage Ersatzhaft. In ihrer Not rief sie Daddy an: Und der hechtete ins Auto, reiste von Bielefeld nach Dortmund und „kaufte“ dort seine Tochter frei.

Von der vermutlich folgenden väterlichen Standpauke ist offiziell nichts überliefert.

Kommentare (7)

  • Britta Wobser via Facebook

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    Ein Papa ist eben ein Papa 😊

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  • Helmut Brune

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    Dumm von ihr.

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  • fürst im widerstand

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    Ich sehe es so, daß die Frau sich die Geldstrafe durch im geschäftlichen Verantwortungsbereich des Vaters liegende Handlungen eingefangen hat.
    Nun drückte den Vater das schlechte Gewissen und er handelte.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das ist aber eine waghalsige Behauptung, Fürst! Weißt du irgendwas, was wir nicht wissen, um diesen Bielefelder in den Dunst hinein zu verdächtigen?!

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      • fürst

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        Nein, ich weiß nichts Genaues.
        Ich wollte und will auch niemanden verdächtigen.
        Aber ich habe Lebenserfahrung und daraus resultierend das Empfinden, daß es wie von mir beschrieben sein könnte.
        Ich glaube einfach nicht nur an das Gute beim Menschen, in diesem Fall bei dem Vater. Aber wie auch immer: Er war da, als die Tochter ihn brauchte. Und das ist gut so.

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  • Steffen Kru via Facebook

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    Aber von Oktober 2012 bis Jetzt sind es doch nur 4,5 und nicht wie im Bericht stehend, 5,5 Jahre 😮 😛

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Steffen Kru – wer rechnet schon damit, dass unsere Leser nicht nur mitlesen, sondern auch noch rechnen können. Aaaarghhh… wird/ist korrigiert, Herr Mathelehrer! 😉

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