Rundblick-Unna » 40 Schulsozialarbeiterstellen bis Ende 2017 gesichert – Für die Schulträger bleibt ein Kostenanteil

40 Schulsozialarbeiterstellen bis Ende 2017 gesichert – Für die Schulträger bleibt ein Kostenanteil

Die Schulsozialarbeit im Kreis bleibt mittelfristig gesichert. 40 Schulsozialarbeiter bekommen  für die nächsten drei Jahre eine Perspektive – dank der Finanzspritze des Landes NRW in Höhe von rund 1,3 Mio. Euro jährlich.

In einer Schuldezernenten-Runde entwickelten die Vertreter der zehn Städte und Gemeinden sowie des Kreises selbst ein Konzept, wie der Landeszuschuss verteilt werden soll. Die Sicherung der Bezahlung von 40 Schulsozialarbeitern ist insbesondere für die Kinder und Jugendlichen von hoher Bedeutung, betont Landrat Michael Makiolla. „Ich halte die Schulsozialarbeit für unverzichtbar. Insbesondere wenn es darum geht, Schüler aus schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen zu unterstützen.“

Das Land bezahlt die Sozialarbeiter allerdings nicht allein; es bleibt ein Eigenanteil für die Kommunen in Höhe von 540.000 Euro im Jahr. Diese halbe Million wird im kommenden Jahr aus organisatorischen Gründen über den Kreishaushalt finanziert; ab 2016 muss allerdings jeder Schulträger den Eigenanteil selbst aufbringen.

Makiolla und die Schuldezernenten sind davon überzeugt, dass es sich lohnt, an dieser Stelle Geld auszugeben. Wenn es gelinge, mehr Jugendliche in Ausbildung zu bringen, müsse man später weniger Sozialkosten tragen. „Für mich“, erläutert Makiolla, „ist die Tätigkeit der Schulsozialarbeiter ein Baustein meiner Kampagne zur Halbierung der Jugendarbeitslosigkeit bis zum Jahr 2020.“
(Foto: Kreis Unna)

Kommentieren