Rundblick-Unna » 40 neue, moderne Wohnungen an der Heinrichstraße: UKBS übernimmt in dieser Woche die letzten städtischen Übergangsheime

40 neue, moderne Wohnungen an der Heinrichstraße: UKBS übernimmt in dieser Woche die letzten städtischen Übergangsheime

Die neoliberale Pauschalmaxime „Privat vor Staat“ ist sozial engagierten Menschen ein Dorn im Auge. Wie gerechtfertigt diese Skepsis ist, beweist sich immer wieder an den Aktivitäten der kommunalen Wohnungsgesellschaft UKBS. Die Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft stellt mit angesehen fairer Mietpreispolitik und innovativen Bauprojekten (Betreutes Wohnen, Generationenwohnen) regelmäßig ihre kommunale Verantwortung unter Beweis. Jetzt holt die UKBS zum nächsten Projekt aus: An der Heinrichstraße in Königsborn wird das Unternehmen in der kommenden Woche offiziell die letzten Übergangsheime von der Stadt übernehmen. Sechs Wohnblöcke von denkbarer architektonischer Schlichtheit, die sowohl baulich wie von ihrem Zweck her inzwischen entschieden aus der Zeit gefallen sind. Deshalb trennt sich die Stadt von ihnen.

Die UKBS wird mit den schon länger leer gezogenen Wohnheimen nun tabula rasa machen. Abriss und an selber Stelle neues, zeitgemäßes Wohnen stehen auf dem Plan der Wohnungsgesellschaft, die nur in Steinwurfweite zur Heinrichstraße in den vergangenene Jahren bereits zwei zukunftsweisende Bauprojekte realisiert hat: An der Effertzstraße verband sie zwei Siebziger-Jahre-Wohnhäuser zu Unnas erstem Mehrgenerationenhaus – die Innovation hatte ein Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro. Und an der Dahlienstraße baute die UKBS eine moderne Anlage für Betreutes Wohnen, eine äußerst zeitgemäße, immer bedeutsamere Wohnform, da die Gesellschaft bekanntlich immer älter wird. Auch Unna nimmt sich davon nicht aus.

40 attraktive neue Wohnungen scheinen auch für die Heinrichstraße keineswegs zu kühn geplant, da die die Vorzüge einer ruhigen Seitenstraße mit zentraler Verkehrsnähe verbindet: nur ein kurzer Spaziergang bis zu den Bushaltestellen an der Kamener Straße und keine drei Minuten Fahrt bis zu den Autobahnzufahrten A1 und A2. (sia)

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