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40 Mal bei Rot über die Ampel

Bei einer großangelegten Sonderkontrolle hat die Polizei in Lünen und Dortmund sechs Stunden lang  Fußgänger und Radfahrer aufs Korn genommen. In über 40 Fällen schritten die Beamten ein, weil Verkehrsteilnehmer bei Rot die Straße überquerten.

Die Hälfte aller Verkehrsunfälle mit Fußgängern oder Radfahrern wird durch deren eigenes Fehlverhalten verursacht. Das haben polizeiliche Ermittlungen ergeben. Daher nahm die Polizei von 8 – 14 Uhr speziell diese Verkehrsteilnehmer unter die Lupe. Die Beamten kontrollierten besonders an Schulwegen, unfallkritischen Orten, Bushaltestellen und Bahnhöfen. Zu Beginn der dunklen Jahreszeit stand gerade auch das Licht an den Zweirädern im Blickpunkt der Verkehrspolizisten.

Die sechsstündige Kontrollaktion hatte zur Folge, dass sich fast 80 Fußgänger und Radfahrer vor den Beamten verantworten mussten. Fast die Hälfte war bei Rot an Ampeln unterwegs. Acht Radfahrer fuhren auf der falschen Fahrbahnseite und bei zwölf Radlern war die Technik ihres fahrbaren Untersatzes nicht in Ordnung. Auffallend war allerdings: Gerade Erwachsene verstießen gegen die Verkehrsregeln, betont die Polizei. „Fast alle Verstöße wurden durch über 18-Jährige begangen.“

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