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30 km/h zu schnell in Gegenverkehr: 2 Tote, 1 Schwerverletzter – Bewährungsstrafe

Sie raste fast 30 km/h zu schnell ohne erkennbaren Anlass in den Gegenverkehr. Zwei Menschen kamen bei dem Frontalaufprall ums Leben, ein Motorradfahrer wurde so schwer verletzt, dass er bis heute im Rollstuhl sitzt.

Der furchtbare Unfall passierte vor einem Jahr in Bochum. Nach einem WDR-Bericht vom Spätnachmittag fand heute der Prozess gegen die Unfallverursacherin statt. Das Bochumer Amtsgericht verurteilte die Frau zu 10 Monaten Haft auf Bewährung. Sie darf ihren Führerschein behalten.

Beim Prozess vor den Amtsrichtern gab die Angeklagte heute an, sie könne sich an den Unfall nicht erinnern. Fest steht nach den Ermittlungen, dass die an die 30 Stundenkilometer zu schnell war. Nicht bewiesen werden konnte hingegen der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, die Autofahrerin habe sich während der Fahrt durch eine SMS auf ihrem Handy ablenken lassen.

 

Kommentare (4)

  • Helmut Brune

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    wieder ein Beweis dafür, dass die Handynutzung lebensgefährlich ist.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Dafür fehlten die Beweise. Dass sie den Führerschein behalten darf, ist dennoch erstaunlich.

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      • Helmut Brune

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        Was der Rechtsprechung zugrunde liegt ist für uns „normal-sterblichen“ doch nicht nach zu vollziehen.

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  • Jama To

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    Das Urteil ist Witz! Zwei Leben und ein Schwer verletzte! Hoffentlich kann Sie mit ruhiger Gewissen leben! Freie Fahrt für alle Raserei, Handys Nutzer, …….

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