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220.000 Besucher starkes „Festi Ramazan“ kehrt an Westfalenhallen zurück

Lärm bis zum frühen Morgen, Chaos durch kreuz und quer parkende Fahrzeuge und Parksuchverkehr: Rund um das vierwöchige „Festi Ramazan“, das in diesem Jahr in der Dortmunder Nordstadt (Fredenbaum) statt an den Westfalenhallen stattfand, gab es erhebliche Anwohnerbeschwerden. Der Lokalsender 91,2 berichtet heute, dass das 220.000 Besucher starke Ramadanfest deshalb ab kommendem Jahr wieder an den Westfalenhallen stattfinden soll. Den Ausweichstandort Fredenbaum befand die Stadt nach Abschluss des Festes am Sonntag (25. 6.) als ungeeignet für eine derartige Großveranstaltung.

Im Fastenmonat Ramadan verzichten gläubige Muslime tagsüber auf Essen und Trinken; nach Sonnenuntergang wird gemeinsam gegessen, getrunken und gefeiert, wie eben beim Festi Ramazan. Dort haben die Besucherzahlen in diesem Jahr zeitweilig an der 20.000er-Marke gekratzt,  z. B. am Pfingstsonntag. Das Lokalradio beschreibt ein Park-Chaos in der gesamten Nordstadt, obgleich der Veranstalter Shuttle-Busse eingesetzt hatte. Doch diese wurden nur sehr unbefriedend angenommen. Die Anwohner hätten sich vor allem wegen hupender Autos in der Nacht massiv bei der Polizei beschwert.

Die Stadt Dortmund beschreibt das „Festi Ramazan“ auf ihrer Website „Ausdruck der Vielfalt“ und will daher auf jeden Fall an dem Fest festhalten. In Dortmund werde „Vielfalt und Toleranz seit jeder gelebt“. Das Festi bilde eine „Kulturbrücke zwischen den Nationen“.

3 Jahre lang fand es (anfangs mit massiven Verkehrs- und Lärmproblemen) an den Westfalenhallen statt. Das war diesmal wegen Modernisierungsarbeiten an den Westfalenhallen nicht möglich. Als einzige alternative Örtlichkeit für eine derart große und besucherträchtige Veranstaltung (200.000 Gäste) bot sich der Fredenbaumplatz an. Das eigens ausgeklügelte Verkehrskonzept erwies sich in der Praxis jedoch als untauglich.

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