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20Jähriger fiel auf Onlinebetrüger herein: Angeblicher Autoverkäufer mitsamt Geld über alle Berge

Vom Traumauto keine Spur und der Betrüger mit dem Geld über alle Berge: Vermeintliche Auto-Schnäppchen via Internet können Käufer teuer zu stehen kommen. Ein 20Jähriger wurde bei einer solchen Transaktion jetzt übel übers Ohr gehauen – er zahlte für ein Auto, wurde aber nur eine Menge Geld los. Nach dem mutmaßlichen Betrüger fahndet die Dortmunder Polizei jetzt mit einem Lichtbild.

Der 20-Jährige hatte das günstige Angebot im Internet entdeckt. Mit dem Verkäufer vereinbarte er die Hinterlegung des Kaufpreises bei einem Online-Unternehmen für Geldversand – vor der Übergabe des Wagens.

Einen Beleg für die Summe schickte er an den Verkäufer. Dabei vergaß er jedoch, die Transfernummer an einer Stelle des Belegs abzudecken. Dies führte dazu, dass der mutmaßliche Betrüger das Geld schon abholen konnte, ohne das Auto zu übergeben.

Dies geschah denn leider auch – in einer Postfiliale an der Rahmer Straße in Dortmund. Dort wurden Bilder von dem Verdächtigen aufgenommen. Hinweise: Tel. 0231/132-7441.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang:

Immer wieder nutzen Betrüger bei Online-Käufen die Gutgläubigkeit von Käufern aus. Daher:

Seien Sie wachsam bei extrem niedrigen Verkaufspreisen!

Werden Sie bei Online-Käufen stets skeptisch, wenn der Verkäufer von Ihnen eine Vorabzahlung verlangt, ohne dass Sie die Ware begutachten konnten! Transferieren Sie Bargeld nur an Personen, die Sie persönlich kennen. Leiten Sie keine auszahlungsrelevanten Daten an Ihnen unbekannte Personen weiter!

Seien Sie misstrauisch, wenn der Kauf über eine Spedition oder ein Verschiffungsunternehmen abgewickelt werden soll!

Vertrauen Sie nicht auf Dokumente wie Ausweis oder Fahrzeugbrief, die Ihnen als angebliche Sicherheit per E-Mail geschickt werden. Diese können gefälscht sein. Lassen Sie sich Dokumente immer vor Ort im Original zeigen!

Kommentare (1)

  • Michael

    |

    Ohh ….Schwarze Haare , schwarze Augen – konnte ja auch mal wieder nicht anders sein. Wir sind es wahrscheinlich auch noch selber in Schuld – keine Integrationsmöglichkeiten-, keine Perspektiven geschaffen. Ja das System hat versagt – der Arme kann einem richtig leid tun, ich hoffe mit dem ergaunerten Geld kommt er ein wenig über die Runden – schließlich muss so ein Mercedes ja auch bezahlt werden und die täglichen Aufenthalte im Sportwettenladen und der Spielhalle verschlingen ja auch ein bißchen Geld.

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