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2015 planen, ab 2016 bauen: 30 000 € für Vorbereitung neuer Zechenstraßen-Brücke

Wer zu spät plant, schaut bei Fördergeldern in die Röhre. Deswegen bekam die SPD-Fraktion im Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstagabend einstimmige Unterstützung für ihren Antrag, 30 000 Euro für die Planung einer neuen Zechenstraßen-Brücke als Verbindung zur Hammer Straße in den Haushalt einzustellen.

Das Geld wird aus den Überschüssen im Haushalt geschöpft (insgesamt über 600 000 Euro). Dies hat Unna zur Verfügung wegen einer niedrigeren Kreisumlage und höheren Zuweisungen von Land und Bund.

Bürgermeister Werner Kolter und Kämmerer Karl-Gustav Mölle warben selbst eindringlich für den Vorschlag der SPD. 2016 wird ein neues Straßeninvestitionsprogramm aufgelegt.

„Wieviel Geld man daraus bekommt, ist völlig offen“, erklärte Mölle das Procedere, wonach der Erste zuerst mahlt: „Wenn wir jetzt eine neue Brücke planen – und dafür diese 30 000 Euro verwenden – haben wir ein Schubladenpapier, das dann sofort gezogen werden kann, wenn das Geld fließt.“

Das Szenario, wenn die marode Zechenstraßen-Bahnbrücke erst halbseitig oder gar ganz gesperrt werden muss, mochte sich auch der Bürgermeister gar nicht ausmalen: „Die Verkehrssituation“, wusste Werner Kolter, „ist dort jetzt schon sehr stressig.“

 

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