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20 300 Euro für Unna: Land belohnt das Radeln und Zufußgehen

Damit mehr Bürger kurze Wege per Rad erledigen oder schlicht und einfach Schusters Rappen satteln – sprich zu Fuß gehen – ist das Landesverkehrsministerium bestrebt, die Nahmobilität mehr zur „Basismobilität“ aufzuwerten. Radfahren und zu Fuß zu gehen müssen immer selbstverständlicher werden, kommentiert der SPD-Landtagsordnete Hartmut Ganzke das „Programm der Nahmobiliät 2014″. Danach wird das Land für dieses Jahr rund elf Millionen Euro Fördergelder bereitstellen. Die Stadt Unna bekommt davon 20 300 Euro, um ihre mit 27 000 Euro angesetzten Öffentlichkeits-Aktionen für die fahrradfreundliche Stadt umzusetzen. Sie muss damit nur noch 6700 Euro aus Haushaltsmitteln aufbringen. Ebenfalls fürs Marketing der fahrradfreundlichen Stadt wollen Kamen (13 500 Euro vom Land), Bönen (4600 Euro) und der Kreis Unna (26 300 Euro) die Geldspritze vom NRW-Verkehrsministerium verwenden. Schwerte erhält rund 400 000 Euro für den Weiterbau des Ruhrtalradwegs, Bauabschnitte 3 und 4 (Gesamtkosten: 530 000 Euro).
„Alle untestützten Vorhaben dienen der Förderung des nicht motorisierten Verkehrs“, erklärt Hartmut Ganzke. „Dafür werden leistungsfähige und sichere Verkehrsanlagen wie Radwege, Fahrradabstellanlagen und Bürgersteige benötigt. Serviceangebote wie Fahrrad- und Ladestationen für Pedelecs sind ebenfalls erforderlich. Und auch für die bürgernahe Öffentlichkeitsarbeit wird Geld vom Land bereitgestellt.“ (sia)

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