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2 schwere Unfälle auf A46 und A1: 3 Verletzte, fast 200.000 Euro Schaden

Bei zwei schweren Autobahnunfällen auf der A46 und der A1 sind am Donnstagmorgen und Freitagfrüh insgesamt 3 Menschen verletzt worden, 2 von ihnen schwer (darunter ein Mann aus Schwerte), zudem wurde ganz erheblicher Sachschaden angerichtet: bei beiden Unfällen zusammen summiert er sich auf 183.000 Euro, teilt die Dortmunder Polizei mit.

Bei dem Unfall auf der A 46 Freitagfrüh in Fahrtrichtung Brilon waren insgesamt 5 Pkw beteiligt, das erklärt den hohen Sachschaden bei diesem Unfall – er ist sechsstellig (rund 150.000 Euro hoch).

Zu dem Unfall kam es, als ein 43-jähriger Hemeraner in Fahrtrichtung Brilon zwischen Iserlohn-Zentrum und Seilersee plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor – aus bislang ungeklärter Ursache: Der Wagen prallte gegen die rechte Schutzplanke, kam mittig der Fahrbahn zum Stehen.

Auf der linken Fahrspur fuhr zu selben Zeit ein 44-jähriger Iserlohner. Dieser bremste bei Erblicken des Unfallautos stark ab, wich nach rechts aus – und krachte gegen das Auto eines 45-Jährigen aus Hemer, der dort gerade unterwegs war. Der Iserlohner wurde leicht verletzt, kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Da noch 2 weitere Fahrzeuge durchs Überfahren von Trümmerteilen beschädigt wurden, summierte sich der Gesamtschaden am Ende auf ca. 150.000 Euro.

Die A 46 musste an der Unfallstelle rund 2 Stunden komplett gesperrt werden.

Bereits am Donnerstagvormittag (6. Juli) erlitten an einem Stauende auf der A 1 ein 58 Jähriger aus Schwerte und ein 41 Jähriger aus Tecklenburg schwere Verletzungen. Dieser Unfall passierte um kurz vor 9 Uhr in Fahrtrichtung Köln kurz vor dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord.

Der Pkw-Fahrer aus Schwerte bremste hinter einem Lkw an einem Stauende rechtzeitig ab, doch der hinter ihm fahrende Tecklenburger sah das offenbar zu spät. Sein Wagen krachte auf den aus Schwerte, dieser wurde wiederum auf den Lkw geschoben.

An der Unfallstelle waren bis ca. 10.30 Uhr zwei Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf bis zu 10 km. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 32.000 Euro.

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