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17jähriger Einbrecher erleidet „einschneidendes“ Erlebnis

Über diesen Bruch dürfte sich ein jugendlicher Einbrecher in Lünen gleich doppelt geärgert haben: Nicht nur, dass er sich bei seiner überstürzten Flucht verletzte – die erlittenen Schmerzen nützten ihm noch nicht einmal etwas, da ihn die Polizei kurz nach seinem (beutelosen) Einbruch sowieso noch erwischte. „Das zusammengenommen dürfte dem jungen Mann als „einschneidendes“ Erlebnis in Erinnerung bleiben“, kommentiert die Polizei.

Nach einem lauten Knall gestern Abend kurz nach 23 Uhr  waren Zeugen auf eine verdächtige Person in einem Büro eines Seniorenhauses aufmerksam geworden. Als der Tatverdächtige sich entdeckt sah, flüchtete er Hals über Kopf aus einem Fenster. Hierbei hinterließ er – Tatort-reif – eine Blutspur an einer eingeschlagenen Fensterscheibe.

Kurze Zeit später nahmen Polizeibeamte einen jungen Mann in seiner Wohnung fest. Dieser war ins Visier der Polizisten geraten, da zum einen die Täterbeschreibung auf ihn zutraf; zum anderen ist er durch eine Vielzahl begangener Eigentumsdelikte bereits polizeibekannt.

Bei seiner Festnahme konnte der Verdächtige eine frische blutende Schnittwunde an der Hand nicht verbergen. Der 17-jährige Lüner wurde zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht, da er sich offenbar bei dem erfolglosen Einbruch tiefe Schnittwunden zugefügt hatte.

Den Ermittlungen zufolge hatte er mit einem Hammer die Scheibe zu den Büroräumen eingeschlagen und sich entweder beim Ein- oder Ausstieg verletzt. Nach dem Krankenhaus führte der Weg direkt zum zentralen Polizeigewahrsam.

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