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175 Postler streikten: 100 000 Briefe blieben kurz vor Ostern liegen

Wenn´s jetzt knapp wird mit der Osterpost: 175 Post-Mitarbeiter haben heute Vormittag im gesamten östlichen Ruhrgebiet gestreikt. Rund 100.000 Briefe blieben deshalb liegen, zieht die Gewerkschaft ver.di Bilanz, in Hagen wurden zusätzlich rund 20.000 Pakete nicht weiterbearbeitet. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass durch den Arbeitskampf kurz vor Ostern mehrere Millionen Briefe und Paketsendungen liegen bleiben.

Die Kernforderung für die rund 140.000 Angestellten der Deutschen Post: geringere Arbeitszeit bei gleichem Lohn. Bisher gilt für die Tarifkräfte eine Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden, ver.di möchte 36 Stunden durchsetzen. Außerdem wehren sich die Postbediensteten gegen neu gegründete Regionalgesellschaften für den Paketdienst, bei denen schlechtere Tarife gelten.

Kommentare (5)

  • Jama To via Facebook

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    Immer die die mehr verdienen, und am meisten verdient der Vorstand von Gewerkschaften! Was machen die dass ganzen Familien mit 900€ ernähren müssen?

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  • Stoffl Hapunkt via Facebook

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    Mehr Lohn wollen kann ich ja zu 100% nachvollziehen aber das !? …

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Der durchschnittliche Postangestellte gehört nicht wirklich zu den Besserverdienenden hier im Land…

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  • Postler

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    Der Arbeitszeittarifvertrag ist der Hebel, das Unternehmen zu Verhandlungen zu bewegen. Die Postleitzahl haben vor Jahren auf zahlreiche Zuschläge und freie Tage verzichtet, wenn der Konzern keine Jobs ausgliedert. Doch genau das macht er jetzt mit den Delivery GmbHs. Und hat zur Rechtfertigung zuvor Tausenden die Festanstellung verwehrt und sie stattdessen mit Kettenbefristungen abgespeist. Jetzt geht es um 12,50 oder 17,50 die Stunde. Aufgemerkt: wer seine Lieferungen über den Wettbewerb zustellen lässt, darf sich nicht über einen zu niedrigen Mindestlohn beklagen, denn nur der wird dort meist gezahlt.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Postler kommentiert via Rundblick-Unna:

    Der Arbeitszeittarifvertrag ist der Hebel, das Unternehmen zu Verhandlungen zu bewegen. Die Postleitzahl haben vor Jahren auf zahlreiche Zuschläge und freie Tage verzichtet, wenn der Konzern keine Jobs ausgliedert. Doch genau das macht er jetzt mit den Delivery GmbHs. Und hat zur Rechtfertigung zuvor Tausenden die Festanstellung verwehrt und sie stattdessen mit Kettenbefristungen abgespeist. Jetzt geht es um 12,50 oder 17,50 die Stunde. Aufgemerkt: wer seine Lieferungen über den Wettbewerb zustellen lässt, darf sich nicht über einen zu niedrigen Mindestlohn beklagen, denn nur der wird dort meist gezahlt.

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