Rundblick-Unna » 174 Sturmeinsätze kreisweit – Achtung Sturzgefahr: Alleenradweg ab Königsborn mit dicken Ästen gepflastert

174 Sturmeinsätze kreisweit – Achtung Sturzgefahr: Alleenradweg ab Königsborn mit dicken Ästen gepflastert

Wer heute schon wieder aufs Rad steigt – Achtung: nicht den Alleenradweg Königsborn – Welver befahren. Das Kreis-Bauamt rät dringend davor ab: Ungezählte dicke Äste sind vom Sturm abgebrochen worden und sorgen für akute Sturzgefahr.

Insgesamt 174 Einsätze zwischen Dienstag um 0 Uhr und Mittwoch um 10.30 Uhr – das ist die vorläufige Sturmbilanz der Rettungsleitstelle des Kreises Unna. Auch für heute warnt der Deutsche Wetterdienst wieder vor Sturmböen.

Noch ist also kein Ende  in Sicht. Die meisten Spuren hat das Unwetter in Unna hinterlassen. Hier stürzte wie berichtet eine 100 Jahre alte Kastanie an der Friedrich Ebert-Straße um, begrub drei Pkw und einen Rollerfahrer unter sich – der 51Jährige liegt mit schwersten Kopfverletzungen im Krankenhaus.

Umgestürzte Bäume, große Äste und Dachziegel auf Straßen und Plätzen mussten die Einsatzkräfte in allen Städten und Gemeinden des Kreises von Straßen, Wegen und Plätzen räumen.Vereinzelt wurden zur Beseitigung der Schäden Straßen gesperrt, darunter auch der Bürenbrucher Weg (K22) in Schwerte. Die Aufräumarbeiten werden hier voraussichtlich im Laufe des Mittwochs abgeschlossen sein. Das gleiche gilt für die K33 (Stentroper Weg) auf Fröndenberger Stadtgebiet zwischen Stentrop und Warmen. Dort drohte eine Eiche nach Blitzschlag umzustürzen.

Der Deutsche Wetterdienst warnt im Kreis Unna weiter vor Sturmböen von bis zu 85 Stundenkilometern. Die Wetterwarnung gilt zunächst bis Mittwochabend um 20 Uhr. Die Wetter-Experten raten, auf herabfallende Gegenstände zu achten. Lockere Äste könnten herabstürzen.

Kommentare (4)

  • Helmut Brune

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    Da werden die Stadtwerke wohl noch tagelang zu tun haben, bis alles wieder Aufgeräumt und Sicher ist.

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  • Benjamin Weinberg via Facebook

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    Helmut meint bestimmt die Stadtbetriebe!

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    • Silvia Rinke

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      Ja, Helmut Brune meinte natürlich die Stadt“betriebe“ und nicht die -„werke“. :-)

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