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17 Jähriger rastet bei Verkehrskontrolle aus – und seine große Schwester ebenfalls

Widerstand war zweckslos, doch versuchen wollte es dieser renitente 17 Jährige auf Biegen und Brechen. Bei einer Verkehrskontrolle fiel Polizeibeamten am Dienstagnachmittag in Lippstadt ein  grauer Passat auf, der im zähfließenden Verkehr einige Male abwürgt wurde. Die Beamten hielten den Wagen an und kontrollierten den 17-jährigen Fahrer, der sich weder ausweisen noch den Fahrzeugschein vorweisen konnte.

Bei der Überprüfung flog auf, dass der junge Mann einen falschen Namen angegeben hatte und auch keinen Führerschein besaß. Daraufhin wurde der 17-jährige aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Beamten massiv während der fortlaufenden Kontrolle.

Da zudem Drogenkonsum nahe lag, sollte der 17 Jährige mit zur Wache, doch er wehrte sich mit Händen und Füßen. Ein weiteres Streifenteam, das zufällig gerade in der Nähe war, beobachtete den Tumult und eilte den Kollegen zur Hilfe. Kurz darauf erschien aber auch die 21 jährige Schwester des jungen Mannes auf der Bildfläche – und diese schrie die Beamten an und beleidigte sie auf offener Straße.

Da auch die junge Dame sich nicht ausweisen konnte, wurden Bruder und Schwester zusammen zur Wache verfrachtet. Es wurden Anzeigen wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinfluss, Beleidigung plus Angaben von falschen Personalien gefertigt.

Kommentare (2)

  • Burkhard

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    Wieder mal ein Paradebeispiel für geistige Unreife und wahrscheinlich mangelnde Erziehung.

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  • Jörg

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    Und was wird die Strafe sein? Mehr als eine schnöde Bewährung und ein paar Sozialstunden wird dieser Staat doch eh nicht auf die Kette bekommen, weil er immer noch davon ausgeht, dass 17jährige sich dem Unrecht ihrer Tat(en) nicht vollends bewusst sind. Eine überaus antiquierte Sichtweise, da der Staat nicht willens oder fähig ist, den Veränderungen in der Gesellschaft und der menschlichen Reifeentwicklung Rechnung zu tragen. Widerstand gegen Polizeibeamte? Alleine dafür müsste es eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr geben. Fahren ohne Fleppe und dazu noch unter Drogen? Ein weiteres Jahr obendrauf. Plus ein Jahr lang tägliche Arbeit in einem Alten- / Pflegeheim. Und im Wiederholungsfall wird die Strafe verdoppelt. Diese laschen Urteile, die heutzutage gesprochen werden, halten doch keinen Menschen mehr davon ab, Straftaten zu begehen.

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