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Kamener Straße bleibt Unfallschwerpunkt

Die Kamener Straße und Friedrich-Ebert-Straße bleiben Unfallschwerpunkte in Unna. Das ist ein Ergebnis der Unfallkommission des Kreises Unna. Diese beobachtet seit drei Jahren die Straßen im gesamten Kreis Unna und ließ auch die aktuelle Statistik der Kreispolizeibehörde in ihre Bewertung einfließen.

Bekannter Unfallpunkt auf der Kamener Straße ist die Kreuzung mit der Grillostraße, neu hinzugekommen ist die Kreuzung mit der Wilhelminenstraße und der Abschnitt 13 (ein rund 300 Meter langes Stück an den Supermärkten). Als weitere Unfallpunkte gelten die Kreuzung Parkstraße/Afferder Weg/Friedrich-Ebert-Straße, der Kreisel am Kreishaus Unna und das Stück zwischen dem Kreishausparkplatz und der Unteren Husemannstraße.

Erstmals auffällig wurde die Kreuzung Hertingerstraße/B1. Desweiteren beobachten die Verantwortlichen mehrere Straßen weiter. Etwa die Bahnunterführung Königsborner Tor, die nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben ist.

Zwei Schwerpunkte auf der Werler Straße entschärft

Sicherer ist dagegen das Fahren auf der Werler Straße geworden. Dort knall es sowohl auf der Kreuzung mit der Ostbürener Straße als auch mit der Hauptstraße nicht mehr. Die dritte entschärfte Kreuzung findet sich auf dem Afferder Weg, Ecke In der Külve, sowie im Massener Kreisel Dortmunder und Wasserkurler Straße / Massener Bahnhofstraße. Auch die Kreuzung Hochstraße/Hansastraße fiel aus der Statistik raus.

Polizei, Städte, Straßen.NRW, und Kreis beobachten Unfallschwerpunkte

Die Unfallkommision setzt sich aus Experten der Straßenverkehrs-, Polizei- und Straßenbaubehörden zusammen Die Fachleute beobachten Straßen, Kreuzungen und Unfallstellen. „Mit den ortsbezogenen Auswertungen von Verkehrsunfällen sollen die Stellen möglichst früh erkannt und Zusammenhänge zwischen dem Unfallhergang, der Verkehrssituation und den baulichen Gegebenheiten ermittelt werden“, sagt Harald Meibert, beim Kreis für die Verkehrssicherung zuständig, stellvertretend für die Unfallkommission.

Bei einigen neuen Unfallhäufungsstellen gab es allerdings wenig konkrete Anhaltspunkte, dass die Unfälle im direkten Zusammenhang mit baulichen und verkehrlichen Gegebenheiten oder dem Straßenumfeld stehen. „Diese Straßen werden wir auf jeden Fall im Blick behalten“, so Harald Meibert.

16 Unfallstellen werden von der Unfallkommission seit drei Jahren beobachtet. „Hier ist eine rückläufige Tendenz im Hinblick auf schwerste und schwere Personen- oder Sachschäden zu erkennen“, deutet Meibert eine positive Entwicklung an.

Die Ergebnisse der Unfalluntersuchung vor Ort sind die Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Verhinderung von Unfällen. Die Handlungspalette reicht von Änderungen bei der Verkehrsregelung und Lenkung durch die Straßenverkehrsbehörden über die Verkehrsüberwachung (Kreispolizeibehörde und Straßenverkehrsbehörden) bis hin zur Verkehrssicherheitsberatung (Kreispolizeibehörde) und baulichen Maßnahmen (Baubehörden).

Die Unfallschwerpunkte in Unna


Unfallschwerpunkte in Unna auf einer größeren Karte anzeigen
Auf dieser Karte sind die Unfallschwerpunkte in Unna verzeichnet. Die roten Warnschilder zeigen neue und alte Schwerpunkte, die grünen Nadeln zeigen, wo es nicht mehr auffällig oft zu Unfällen kommt.

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